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Das wurde aus Ihren Ideen zur INSA-Fahrplanauskunft

Beschreibung

Auch die zweite Runde im Fahrgastforum hat uns wieder großen Spaß gemacht. Wir bedanken uns für die rege Beteiligung und die vielen nützlichen Anregungen zu unserer INSA-App. Jede Idee, jeder Kommentar und jede Bewertung hilft uns dabei, unsere Fahrplanauskunft Ihren Wünschen entsprechend weiterzuentwickeln.


Nach der gründlichen Durchsicht und Auswertung aller Nutzer-Beiträge, möchten wir Ihnen nun eine Rückmeldung zu den einzelnen Ideen geben.

 

 

Ticketkauf über INSA ermöglichen und Ihre Idee: BC25/50 anerkennen

 

Wir freuen uns sehr, dass Ihnen der Ticketkauf über INSA genauso wichtig ist wie uns. Deshalb arbeiten wir momentan mit Hochdruck an der Umsetzung dieser Funktion und gehen dabei in mehreren Schritten vor:

 

Im Laufe des kommenden Jahres wollen wir zunächst mit dem Marego-Tarif im Raum Magdeburg starten. Anschließend sollen so schnell wie möglich auch die Tarife des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds und der Deutschen Bahn folgen. Wenn das geschafft ist, kommt auch unsere Innovation ins Spiel: Denn über INSA kann man künftig mehrere Tickets, die für eine Strecke benötigt werden, in einem einzigen Verkaufsvorgang erwerben. Wer also von Dessau Hbf nach Magdeburg-Reform fahren möchte, wählt dann seine DB-Fahrkarte für die Fahrt bis Magdeburg und das für die Weiterfahrt mit der Straßenbahn erforderliche marego-Ticket für den gemeinsamen Kauf aus.

 

Natürlich werden wir mit der Einbindung des DB-Tarifs auch die von Ihnen gewünschte Buchung von Bahntickets mit BahnCard-Rabatt ermöglichen. Die Gutschrift von BahnBonus-Punkten wird dabei aber zunächst nicht möglich sein. Hier sind wir, wie auch bei dem technisch schwierigen Thema der BahnCard-Rabattierung innerhalb der Verkehrsverbünde, auf die Unterstützung durch die Deutsche Bahn angewiesen.

 

Ihr Handy-Ticket werden Sie in der INSA-App bequem und flexibel per Lastschrift, Kreditkarte und PayPal bezahlen können. Für die Zukunft haben wir aber auch die Bezahlwege Apple Pay, Google Pay und Amazon Pay im Blick.

 

Ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir auch noch die Tarife der Verkehrsunternehmen integrieren, die nicht im Verbund fahren. Hierfür sind aber noch ein paar Vorbereitungen erforderlich, damit INSA alle Preisstufen und Tickets kennt.

 

Der von Ihnen vorgeschlagenen Ergänzung eines Check-in-Check-out-Systems (CiCo) in unseren Anwendungen stehen wir positiv gegenüber. Wir beobachten im Augenblick die Einführung von CiCo-Systemen wie z. B. Fairtiq in einigen Städten und möchten Erkenntnisse daraus ableiten und für die weitere Systemgestaltung berücksichtigen. Wir stimmen Ihnen zu, dass so ein System nur erfolgreich sein kann, wenn nicht nur die Stadtunternehmen, sondern möglichst alle Verkehrsunternehmen daran teilnehmen.

 

Ein weiterer wichtiger Hinweis von Ihnen ist zudem, dass im Sinne der Kundenzufriedenheit die Hinterlegung einer Zeitkarte notwendig sein muss, um den tatsächlich korrekten Preis zu erhalten und abzurechnen. Beide genannten Punkte möchten wir zukünftig gezielt unterstützen und mitgestalten.

 

 

Ihre Idee: Haltestellenumgebungspläne integrieren

 

Auch der stärkste Nahverkehr besteht nicht ausschließlich aus Direktverbindungen. In Sachsen-Anhalt gibt es zahlreiche günstige Umsteigebeziehungen, die umso bequemer wären, wenn man auf Anhieb den richtigen Weg zur Anschlussfahrt finden würde. Deshalb liegt dieses Thema auch uns sehr am Herzen.

 

Unser Ziel ist es jedoch, diese Information nicht in einem gesonderten Plan, z. B. als PDF, bereitzustellen, sondern direkt in einer möglichst detaillierten Karte, in die jeder Kunde weiterhin individuell hinein zoomen oder zur Betrachtung der Umgebung heraus zoomen kann. Deshalb arbeiten wir derzeit im Zusammenhang mit einer Erfassung von Haltestellen in den Städten und Landkreisen an einer Überarbeitung unserer Haltestellendatenbank. Zukünftig wird es uns damit möglich sein, die genaue Position der für Ihre Verbindung relevanten Bahn- und Bussteige in der Auskunft anzeigen zu können – weg von „Irgendwo an der Kreuzung“, hin zu „Genau da geht es los!“

 

 

Ihre Idee: Echtzeitinfos auch außerhalb der Großstädte

 

Fahrgäste erwarten von einer Fahrplanauskunft heutzutage zu Recht, dass für Ihre Verbindung auch Echtzeitdaten, wie z. B. Verspätungen, angezeigt werden. Dies gilt natürlich auch für Fahrten außerhalb der Großstädte. Um die Bereitstellung von Echtzeitdaten zu ermöglichen, unterstützt die NASA GmbH die Verkehrsunternehmen, indem sie die dafür notwendige Bordrechnertechnik an die Verkehrsunternehmen vermietet und das technische Hintergrundsystem (Landes Regio-RBL) betreibt. Die Abkürzung RBL steht für Rechnergestütztes Betriebsleitsystem.

 

Aktuell nutzen 13 regionale Verkehrsunternehmen (z. B. BördeBus Verkehrsgesellschaft mbH und PVGS Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH) das Landes-Regio-RBL. Andere Verkehrsunternehmen (z. B. Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG und Hallesche Verkehrs-AG) besitzen ein eigenes RBL und leiten die Echtzeitdaten über eine Datendrehscheibe in das INSA-System. Auf Grundlage dieser zwei Pfeiler ist jedes Verkehrsunternehmen – egal ob städtisch oder regional – technisch dazu in der Lage, Echtzeitdaten zu liefern.

 

Die Ursachen, warum einzelne Fahrten/Verbindungen nicht in Echtzeit erscheinen, können vielfältig sein. In Frage kommen z. B. Störungen der Bordrechnertechnik, Bedienungsfehler, Ausfall der Hintergrundsysteme, das Einspielen von Updates oder auch Funklöcher. Um Störungen und Ausfälle schnell erkennen und beheben zu können, überwachen wir die Datenströme kontinuierlich.

 

 

Ihre Ideen: Anschlusssicherung und Anschlüsse Zug/Zug

 

Um Umstiege verlässlicher zu gestalten, arbeiten wir derzeit an der Einführung eines Systems für eine bessere Anschlusssicherung. Kern unseres Vorhabens AMPER ist ein landesweites Betriebsleitsystem. Dort werden alle wichtigen Anschlüsse angelegt und jeweils festgelegt, wie lange ein Bus höchstens auf eine verspätete Fahrt warten kann.

 

Ist ein Anschluss aufgrund von Verspätungen gefährdet, bekommt der Busfahrer oder die Leitstelle des abbringenden Verkehrsunternehmen automatisch eine Benachrichtigung mit der vom Leitsystem berechneten Wartezeit. Busfahrer oder Leitstelle melden dann entweder automatisch oder auf Wunsch auch individuell per Knopfdruck zurück, dass der Anschlussbus wartet. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob der verspätete Zubringer ein Zug, eine Straßenbahn oder ein Bus ist. Aufgehalten werden aber derzeit nur Busse.

 

Dieses System ist inzwischen eingerichtet und funktioniert bereits für viele Anschlüsse. Unser Plan geht aber noch einen Schritt weiter: In dem Leitsystem kann für jeden Anschluss auch noch eine etwas längere Zeit festgelegt werden, die immer dann abgewartet wird, wenn tatsächlich ein Fahrgast seinen Anschlusswunsch vorgemeldet hat. Der Busfahrer wird dann hierüber besonders informiert und wartet – falls erforderlich – sogar ein paar Minuten länger als üblich. Gleichzeitig soll der Fahrgast eine Rückmeldung erhalten, dass der Bus wartet.

 

Die Umsetzung dieser Zusatzfunktion ist aktuell noch in Arbeit: Ihren Umsteigewunsch können Sie zwar heute schon über INSA übermitteln, indem Sie für eine ausgewählte Verbindung die Alarm-Funktion aktivieren. Allerdings kommt der Wunsch bisher noch nicht bei allen Busunternehmen im Land an. Hierfür sind noch Anpassungen an einigen Bordrechnern erforderlich. Dort wo es funktioniert, klappt aber auch schon die Rückmeldung per Push-Benachrichtigung an die INSA-App.

 

Für die Anschlusssicherungen im Zugverkehr gibt es eigene Systeme der Deutschen Bahn. Bei der im DB-Navigator enthaltenen Information „Anschluss wird vsl. erreicht“ handelt es sich um einen Abgleich der Ankunftszeit des Zubringers mit der Abfahrtszeit des Abbringers unter Berücksichtigung der Umsteigewegezeit. Eine Rückkopplung wie bei AMPER mit dem Abbringer findet hier nicht statt.

 

 

Ihre Idee: Bei Fahrtausfall Ersatzverkehr gleich mit anzeigen

 

Wasserrohrbruch an der Straße, Bremse fest, Lokführer streikt – Gründe für einen Fahrtausfall kann es viele geben. Wir hoffen, dass sie möglichst selten eintreten. Oftmals sind die fleißigen Kollegen in den Verkehrsunternehmen sehr erfinderisch, was die flinke Bereitstellung eines Ersatzzuges oder -busses angeht. Doch richtig: Was nützt es Ihnen, wenn Sie es nicht erfahren? Bislang ermöglicht unser Auskunftssystem die Bereitstellung von fahrtbezogenen Texthinweisen, in denen kurzfristige Fahrplanabweichungen direkt an Ihrer Fahrtverbindung kommuniziert werden können.

 

Eines unserer nächsten Projekte wird nun einen Schritt weiter gehen. Ein sogenanntes „Echtzeitrouting“ soll Pünktlichkeitsinformationen nicht nur anzeigen, sondern auch mit ihnen rechnen. D.h. wenn Ihr Anschluss nicht klappt, sollen Sie eine Alternativroute ausgegeben bekommen. Oder noch besser: Wenn aufgrund einer Verspätung ein anderer Anschluss spontan neu entsteht und Sie Ihr Ziel dadurch früher erreichen, sollen Sie auch das erfahren. Auf diese Weise wird es dann möglich werden, Ihnen bei Ausfall Ihrer Fahrt eine Alternativroute mit der jeweiligen Ersatzfahrt ausweisen zu können.

 

 

Ihre Idee: Rufbusbestellung

 

Auch wir wollen den Fahrgästen in der Zukunft eine digitale Rufbusbuchung ermöglichen. Wir arbeiten daher aktuell bereits im Rahmen eines Forschungsprojektes an der technischen Lösung. Sobald alles gut funktioniert, wird die Funktion in unsere INSA-App aufgenommen. Allerdings gibt es die Einschränkung, dass wir diesen Dienst nur für die Verkehrsunternehmen im Land anbieten können, die sich an unserem System zur Rufbusbestellung beteiligen.

 

 

Ihre Idee: Bike-and-Ride-Routing


Unsere INSA-Web-App (www.insa.de) kann Ihnen bereits heute schon den Radweg von oder zur Haltestelle berechnen und auf der Karte anzeigen. Allerdings geben wir zu, dass diese Option gut versteckt ist. Wir prüfen daher gerne, wie die Funktion künftig bekannter gemacht und die Nutzerführung verbessert werden kann. Außerdem arbeiten wir daran, das Fahrradrouting auch in die Smartphone-Apps zu integrieren.


Parallel dazu untersuchen wir, ob die Einstellungsmöglichkeiten noch einmal angepasst werden sollten. Eine Erweiterung könnte bspw. darin liegen, separate Einstellungen für den Weg vom Startort bis zu einer ÖPNV-Haltestelle (z. B. Fuß) und für den Weg von einer ÖPNV-Haltestelle bis zum Zielort (z. B. Rad) zu bieten.


Die von Ihnen angeregte Idee zur Anzeige der Fahrradauslastung in den Zügen finden wir gut. Das wäre vor allem auf den von Fahrradfahrern*innen stark nachgefragten Verbindungen (wie z. B. zwischen Leipzig und Halle) eine schöne Sache. Inwieweit so eine Funktion aber umgesetzt werden kann, wird Diskussionsgegenstand um die fortwährende Weiterentwicklung des INSA-Auskunftssystems sein.

 

 

Routendarstellung auf Karten verbessern


Die bisher auf unserer Karte dargestellten Luftlinienverbindungen von einem Haltepunkt zum nächsten schneiden oft Gebäude und Landschaften und spiegeln nicht den realen Linienweg wider. Dies erschwert vor allem im Stadtverkehr so manchem Nutzer die Orientierung. Daher arbeiten wir daran, dass die Verkehrsmittel auf der Karte demnächst mit ihrem tatsächlichen Straßenverlauf bzw. Schienenweg dargestellt werden.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für Ihr Feedback zu unserer Idee. Aktuell sind wir bereits mitten in der Umsetzung. Da INSA jedoch über eine Vielzahl von Verkehrsunternehmen in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus informiert, sind wir noch dabei die neue Darstellung ausgiebig zu testen, bis alle Linien und Verkehrsmittel korrekt angezeigt werden können.

 

 

Ihre Idee: Zuglänge anzeigen

 

In großen Ballungsräumen wie z. B. Berlin gibt es bereits unterschiedliche Projekte zur Anzeige von Zuglängen in Auskunftssystemen. Dabei geht es zum einen darum, die Wagenreihung darzustellen, damit sich Fahrgäste bereits vor Einfahrt des Zuges in den richtigen Bahnsteigbereich begeben können. Außerdem würde diese Funktion helfen, bei der Einfahrt von langen Zügen aus fünf oder mehr Doppelstockwagen schnell das Fahrradabteil oder die erste Wagenklasse aufzufinden. Zum anderen befassen sich diese Projekte aber auch mit der Anzeige der erwarteten Nachfrage des Zuges oder einzelner Wagen.

 

Da in Sachsen-Anhalt aber überwiegend recht kurze Züge im Einsatz sind, sehen wir vorerst noch keinen Bedarf für eine solche Funktion. Dennoch setzen wir in besonderen Ausnahmefällen in Kooperation mit den Verkehrsunternehmen auf Sonderlösungen. So werden beispielsweise im Mitteldeutschen S-Bahnnetz zu Stoßzeiten eingeschränkte Zugkapazitäten über Textmeldungen an der Reiseverbindung beauskunftet.

 

 

Ihre Idee: Fahrpläne einzelner Linien bereitstellen (PDF-Download)

 

Fahrplantabellen im PDF-Format bieten eine gute Übersicht über das gesamte Fahrplanangebot einer Linie. Auf einen Blick wird schnell ersichtlich, wie oft und in welchem Zeitraum Bahnen und Busse unterwegs sind. Die Nutzerbewertungen im Forum zeigten uns jedoch, dass ein Download dieser Informationen aus der INSA-Fahrplanauskunft heraus nur noch auf geringes Interesse bei den Nutzern weckt. Wir möchten dieses Thema daher nicht weiterverfolgen. Dennoch weisen wir gern auf unsere Unterseite https://www.insa.de/starke-partner, auf der Sie alle Links zu den Homepages der Verkehrsunternehmen in Sachsen-Anhalt finden. Dort bietet sich Ihnen die Möglichkeit des Downloads der Fahrplantabellen aller Linien des jeweiligen Kooperationspartners.



Weiterhin viel Freude mit INSA wünscht

Ihr Team der NASA GmbH